Rektusdiastase & Beckenboden


Definition 

Die Rektusdiastase entsteht meist während einer Schwangerschaft. Durch den immer gößer werdenden Bauch wird die gerade Bauchmuskelatur zur Seite geschoben und ein Spalt entsteht. Normalerweise schließt sich dieser Spalt nach der Geburt wieder.

 

Doch was passiert da wirklich?

Die Bauchwand besteht aus Binde- und Stützgewebe, darunter auch Kollagenfasern. Schwangerschaftshormone lassen die Spannung der Fasern abnehmen, wodurch sie sich dehnen. Nach der Geburt kehrt sich dieser Prozess um und die Kollagenfasern bekommen ihre normale Zugkraft zurück. Allerdings können längere Dehnung und Risse in den Fasern dazu führen, dass das Bindegewebe sich nicht vollständig erholt. Die zwei Hälften der Bauchwand bleiben dann geteilt. Eine Rektusdiastase entsteht. Folgen sind ein Gefühl der Instabilität, Rückenschmerzen, Inkontinenz, Gebärmutter- und Blasensenkung. Ohne eine geschlossene Bauchdecke ist ein "normaler" Sport nur bedingt möglich.

 

Risikofaktoren

Das Risiko einer Rektusdiastase erhöht durch eine substantielle Gewichtszunahme während der Schwangerschaft oder durch eine Zwillingsschwangerschaft.  Drei von zehn Frauen leiden nach ihrer ersten Schwangerschaft an einer leichten Form der Rektusdiastase. Das Risiko und auch die Schwere einer Diastase erhöht sich nach mehrfacher Schwangerschaft.

 


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